Wir sehen das ganz deutlich z.B. Ehe geschieden (1960 15 Prozent, 1975 30 Prozent). 85 % der DDR Frauen waren berufstaetig. Um den Flüchtlingsstrom nach Westen zu verhindern, wurde auf Weisung der SED- Führung am 13. Einerseits sollen Menschen, besonders Frauen, zu bestimmten Verhalten (mehr oder weniger Kinder, mehr oder weniger Berufstätigkeit etc.) Ja, da bestehen Zusammenhänge. Jetzt eBook herunterladen & mit … von Barbara Hille). wurden nicht gefunden (anders als etwa bei der Jugendweihe). Jahrhundert. Die DDR wurde am 7. Naja die Eltern wollen in ihre Kinder sowohl Zeit und Geld investieren und möglichst eigenes Zimmer, gute Schule für jedes. Unter ihren Altersgenossinnen der ehemaligen DDR waren es nur 15,7%. Das geht halt mit 3 noch vielleicht halbwegs aber mit 4 oder 5 wird es schwierig. Da heute die Geburtenraten nahezu identisch sind, lässt sich also sehr gut fragen, ob und wie sich diese beiden Pfade überhaupt auf Familienstrukturen ausgewirkt haben. Die Familie steht mit der Kapitulation der Deutschen am 8. Während seiner Amtszeit starben so rund 10.000 Frauen. Aber wie immer, wenn Menschen-Populationen das Studienobjekt sind, stellt sich die Frage, welche anderen Parameter das “Experiment” noch beeinflusst haben. Und dabei aber gleichzeitig “den Kirchen” mal eben pauschal heftigste Vorhaltungen austeilen…, Ja, durch das Bloggen lernt man auch immer wieder Staunen… , Pingback:"Dann geh doch rüber!" Ja, Demografie und Familienpolitik sind so etwas wie der Urtest liberaler Maßstäbe. Das propagierte, sozialistische Familienideal als Leitbild einer Nation: Amazon.es: Luisa Eichhorn: Libros en idiomas extranjeros Unter “Frei meine Meinung äußern” scheint @Reli-Schamane zu verstehen: “Meine Meinung äußern ohne mit Kritik – oder nur interessierten Nachfragen – belästigt zu werden”. stimmt! noch weitgehend Japan). Kein Wunder, dass die Leidenschaften da immer wieder hochgehen…. Frauen, die eine Abtreibung vornahmen oder vornehmen ließen, wurden mit Gefängnisstrafen bis zu 25 Jahren bedroht. Interessant! Abschließende Gedanken Sie kann aber auch Wahlfreiheiten zwischen Familien- und Lebensmodellen fördern und ermöglichen und freie Träger zulassen wie teilweise im heutigen Deutschland. Die Analyse zeigt: Das haben sie ohne Zweifel! B. bei einer Heirat) nicht von einem Priester durchgeführt zu werden, sondern man kann sie selbst durchführen. wie sie in der Bundesrepublik besonders seit den siebziger Jahren Die Familie in der DDR. Familienleben in der DDR. Dieser Blogpost enthält ausführliche Textauszüge aus meinem sciebook “Religion & Demografie” (erhältlich als eBook & Taschenbuch). für junge Ehen. Sondern es genügt, gelegentlich religiöse Kurse (z. Die Kirche kostet viel zu viel Geld. Glücklicherweise gibt es genug Reli-Blogs, wo ich frei meine Meinung äußern kann (wenn ich es hier nicht kann). standesamtliche Trauung. Die Beziehung zum Staat war seit jeher eng – eine ideale Grundlage für die Kommunisten, um die Kirche in der zweiten Hälfte des 20. Leider habe ich keine empirischen Belege; es ist nur meine Überzeugung. Interessant finde ich an der Diskussion um Familienpolitik den Widerspruch zwischen vernünftigen demografischen Zielvorstellungen der Politik und dem freiheitlich-demokratischen Ideal, dass jede(r) selbst entscheiden darf, wieviel Kinder sie bekommen (und er zeugen) will. - Ein pro-freiheitliches Argument auch unter Deutschen mit Migrationsgeschichte » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs. Das Ergebnis war eine Flut von Kindern und überlastete Familien, die an Nahrungsknappheit litten und die überzähligen Kinder teilweise verstießen. Die Kirche war dort nicht nur Opfer, sondern auch Täter, das lässt sich nicht leugnen. Während Westdeutschland den Arbeitskräftebedarf der Nachkriegszeit jedoch durch Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei und Tunesien zeitweise und kostengünstig decken konnte, reagierte die ostdeutsche SED auf Auswanderung und Geburteneinbruch vor allem mit dem massiven Ausbau von Betreuungseinrichtungen, um die Berufstätigkeit von Frauen zu fördern, teilweise gar zu erzwingen. Männer und Frauen wurden werktags in Betriebskantinen und Kinder in Kindergärten und Schulhorten beköstigt. Und sicher ist: Die “Spitze des Fortschritts” und das Ende der Geschichte bildet unser derzeitiger Zustand ganz sicher nicht… . "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) & "Verschwörungsmythen". Begriffsklärung 2.1 Klärung des Begriffs Familie 2.2 Klärung des Begriffs Fertilität 2.3 Klärung des Begriffs Familienpolitik 2.3.2 Ausgewählte Ziele der Familienpolitik 4. Empirisch gesehen ist die Antwort darauf: Bestenfalls teilweise, bislang ist ihm das jedoch noch nie vollständig gelungen. Die DDR-Familie war darüber hinaus stärker von bestimmten hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wie etwa der des regelmäßigen Kochens, enthoben. Von den westdeutschen Paaren mit Frauen der oben genannten Geburtsjahrgänge, in denen 2010 beide Partner in Vollzeit erwerbstätig waren, erwiesen sich zum Beispiel massive 46,6% als kinderlos, in Ostdeutschland in der gleichen Konstellation nur 8,3%. Dies hat sich innerhalb weniger Jahre gravierend gewandelt und es stehen weitere radikale Veränderungen für Familien bevor. Sie gehört somit zur Weltanschauung (Ideologie) eines sozialistischen Staates. Lebensjahr war ich in der Kinderkrippe und ab dem 3. in der damaligen DDR. So ist es der aktiven Familien- und repressiven Religionspolitik in Ostdeutschland also gelungen, ein bis zwei Kinder pro Frau auch vor oder außerhalb der Ehe zur gesellschaftlichen Regel zu machen, wogegen allerdings der (häufiger religiös begründete) Kinderreichtum (3+ Kinder) zur seltenen Ausnahme wurde. Familienleben in der DDR: zum Alltag von Familien mit Kindern Jutta Gysi Snippet view - 1989. Diese Kooperation habe eine lange Tradition und gehe zurück bis in das 19. durchschnittlichen Familie in Deutschland mit der Digitalisierung. Das Leben in der DDRwar von der Geburt bis zum Einstieg ins Berufsleben durchgeplant. Dafür hatten 28,3% der (häufigeren) westdeutschen Paare mit nur männlichem Erwerbstätigen drei oder mehr Kinder; im Gegensatz zu nur 19,9% der (seltenen) ostdeutschen Paare, in denen nur der Mann erwerbstätig war. Meines Erachtens sollte man den rumänischen Sonderweg etwas differenzierter sehen. - Ein pro-freiheitliches Argument auch unter Deutschen mit Migrationsgeschichte » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs. Stöbere im größten eBookstore der Welt und lies noch heute im Web, auf deinem Tablet, Telefon oder E-Reader. Befragungen zeigen, dass wohl jede Gesellschaft (wie auch teilweise in Abgrenzung dagegen: jede Gemeinschaft) auch eine “Idealvorstellung” von der “angemessenen” Kinderzahl entwickelt. Eine Familie zu DDR-Zeiten in Stralsund: Nur der kranke Vater durfte ausreisen. Wie ja auch die katholische Solidarnosc in Polen und die Kirchen in der DDR (trotz aller auch dort erzwungenen Kooperationen) ihren Anteil am Sturz der säkularen Diktaturen hatten. Frauen waren ebenso wie Männer berufstätig. Gegenüber n-tv.de hatte ich daher erläutert: Es gab auch Gesellschaften wie zum Beispiel das sozialistische Rumänien oder NS-Deutschland, in denen säkulare Ideologien versucht haben, eine höhere Geburtenrate zu erzwingen. Ernas Mann Wilhelm verließ schon 1951 die DDR, und seine Familie und baute sich in Eschweiler bei Aachen eine … Auch das Durchschnittsalter von Müttern bei der Geburt des ersten Kindes, das vor der Wende sehr unterschiedlich war, hat sich angeglichen: 1989, im … Aber ein Widerspruch bleibt, finde ich). von Scheidungen Rechnung trug. Die Gleichstellung der Frau wurde in der DDR mehrfach begründet. ein. Familienleben in der DDR : zum Alltag von Familien mit Kindern. Wie erfolgreich war die DDR-Familienpolitik? Ähnliches spielte sich in der Tschechoslowakei ab, wo eine ähnliche Sozialpolitik vor allem kinderrreichen Zigeunerfamilien zugute kam. ich kann es Dir nur ein bisschen aus meiner Sicht als "DDR-Kind", Jahrgang 78, berichten. bemitleidet, belächelt oder auch verhöhnt). Im damals freiheitlicheren Westdeutschland klaffte dagegen eine stärkere Kluft zwischen Kinderlosigkeit einerseits und kinderreichen (häufiger: religiösen) Familien andererseits. Dies haben aber trotz ihrer jeweiligen Erfahrungen weder Ost-, noch West- und bislang auch nicht Gesamtdeutschland geschafft…. Lebensjahr zur Welt, nur wenige später. Durch das vom 20. . In allen Gesellschaften ist die Familie die bedeutsamste aller sozialen Lebensformen. (Der Versand des Newsletters »Spektrum informiert« erfolgt ein- bis zweimal im Monat), Wie erfolgreich war die DDR-Familienpolitik? In der DDR sollten die Frauen dagegen arbeiten, es sollten also Berufstätigkeit und Familie “vereinbart” werden. von Gysi, Jutta [Hrsg. Knapp gesagt lässt sich feststellen: Der Mangel von Betreuungseinrichtungen führt zu mehr Kinderlosigkeit, ohne religiöse Gemeinschaftsbindungen entstehen aber auch mit ausreichenden Betreuungsangeboten nicht ausreichend kinderreiche Familien. Ist das nicht heute (wieder) genau so? Die meisten Frauen brachten ihre Kinder DDR - die Lebensumstände in der DDR (Stichpunkte) - Referat : Einleitung: letztes Jahr 20 Jahre Mauerfall, doch wie war das Leben in der DDR eigentlich. Viele Frauen, wenig Männer. In den 1950er Jahren musste das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut werden, zudem flohen viele Menschen in den Westen - da wurde jede Hand gebraucht. Politik (“Städtisches” besonderer Art, das eine Folge der Bürgerwerdung im Rahmen der Zivilisation war) ist an Institutionen gebunden, die eben auf Stadt-Ebene oder auf höherer Ebene bis auf Staatenebene oder gar supranational stattfinden. Daher werden insbesondere kinderreiche Familien zur – meist auch religiös geprägten – Ausnahme. Gerade auch in Deutschland gibt es lange Traditionen der Staatsgläubigkeit, verbunden mit einem tiefen Misstrauen gegen zivilgesellschaftliche Selbstorganisationen (wie Familien, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften). Theoretisch… , Es gibt wohl auch einen “Ceaușescu-Buckel”: -> (Google Explorer Datenlage, Weltbankdaten). In der folgenden Arbeit geht es speziell um das Leben von Familien in der Deutschen Demokratischen Republik (im weiteren Verlauf abgekürzt DDR) ab Mitte der 60er Jahre, als sich die Frauen- und Familienpolitik modifizierte. Sogar eine totalitäre Politik kommt in Familienfragen an ihre Grenzen. vor dem 25. Familienleben in der DDR. Entsprechend setzte sich in der Generation meiner (in der damaligen DDR aufgewachsenen) Eltern eine selbstverständliche Vorstellung von ein bis zwei Kindern durch – weniger oder auch mehr galt als seltsam. Lebensjahr zur Welt, nur wenige später. Die massiven Maßnahmen führten tatsächlich zu einem zeitweisen Anstieg der ostdeutschen Geburtenraten bis auf 1,9 Kinder pro Frau, die jedoch mit Beginn der 1980er Jahre schon wieder absanken, ohne die Bestandserhaltungsgrenzen erreicht oder gar gehalten zu haben: der unter Demografen nach dem damaligen SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzenden benannte „Honecker-Buckel“. Fazit: Auch die DDR-Familienpolitik bestätigt die religionsdemografischen Befunde – ein aktives Bildungs- und Betreuungsangebot in Verbindung mit finanziellen Leistungen trägt dazu bei, dass sich mehr Menschen überhaupt für Kinder entscheiden (können). Familien mit 1-2 Kindern, wie im Moment) wirkt sich genauso als Bestrafung für die anderen (Kinderlose und Familien mit 3 und mehr Kindern) aus, die sich nicht an die Ideal-Vorgaben halten. Eine freiheitlich orientierte Familienpolitik könnte also demografisch erfolgreich sein, wenn sie Familien, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften einerseits und den Staat andererseits nicht länger als Gegner, sondern als möglichst freiwillig kooperierende Partner begreift. Zu den Anreizen zählte die Öffnung fast aller Berufszweige für Frauen, die gesetzliche Festschreibung der gleichen Bezahlung der Geschlechter für gleiche Arbeit, Frauenqualifizierungsmaßnahmen, die Schaffung von Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortplätzen, die Einrichtung von Dienstleistungszentren sowie eine Reihe von anderen sozialen Vergünstigungen für Müt… Familienleben in der DDR. Erfolgreiche Familienpolitik? Daher werde ich immer wieder – auch im n-tv-Interview – gefragt, ob der Staat denn nicht auch die familienbezogenen Funktionen von Religionsgemeinschaften “ersetzen” könne? ” Entsprechend setzte sich in der Generation meiner (in der damaligen DDR aufgewachsenen) Eltern selbstverständliche Vorstellung von ein bis zwei Kindern durch – weniger oder auch mehr galt als seltsam.”. Auch freiheitliche Gesellschaften könnten dies unterstützen und anerkennen, ohne damit Vorschriften zu verbinden oder andere Leistungen abzuwerten. Seit den späten sechziger Jahren vollzog sich eine Umorientierung von der 3-Kinder- zur 2-Kinder-Familie, in den achtziger Jahren dann zur 1-Kind-Familie. Idealerweise sollte die Politik Bedingungen schaffen, unter denen Frauen im Durchschnitt 2,1 Kinder haben (egal, wie sich das in der Bevölkerung aufteilt). Das merkt man in vielen Debatten (auch bei vielen Kommentaren auf diesem Blog) bis heute noch! die Unterstützung B. anthroposophische Kurse) zu absolvieren. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren wöchentlich, um Religionswissenschaft zugänglich und diskutierbar zu machen. Mai 1945 und der Machtübernahme der alliierten Besatzungsmächte einer radikal veränderten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation gegenüber. Könnte das mit zu einer zeitweilig höheren Geburtenrate in der DDR beigetragen haben? Seit den 1960er-Jahren ist die Entwicklung der Familien in Deutschland durch Wandel und Beständigkeit gekennzeichnet. Zeughaus Im Westen hatten aber 14,2% der Frauen auch mehr als zwei Kinder; im Osten nur 9,0%. Jedem Kind stand ein Platz in der Ganztagsbetreuung zu. Doch was zu welcher Zeit in welchem Kulturkreis unter dem Begriff Familie verstanden wurde, ist sehr unterschiedlich. Berlin, 26. Bei Eltern mit einem Kind fragt die gesame Verwandtschaft ständig “Und, wann kommt Nachschub”, aber Eltern mit 3 oder gar mehr Kindern werden teilweise schief angeschaut. In Westdeutschland hatten sich kirchlich-religiöse Traditionen samt traditioneller Familienrollen stärker erhalten, in Ostdeutschland war dagegen eine staatliche Unterdrückung des religiösen Lebens mit einem massiven Ausbau staatlicher Betreuungsangebote einher gegangen.