Insgesamt waren in der Zeit ihres Bestehens an der innerdeutschen Grenze 1,3 Millionen Minen vergraben. (030) 46 77 77 9-11 Der Luftbilddokumentar Klaus Leidorf hat die Veränderungen der Landschaft entlang der Grenzlinie festgehalten und zeichnet ein eindrucksvolles Bild des Grünen Bandes. Aufbau, Berlin 2008, ISBN 978-3-7466-8041-5. Ist zunächst vorgesehen, die Mauer in Berlin bis zum Jahreswechsel 1990/1991 zu beseitigen, ordnet der Minister für Abrüstung und Verteidigung, Rainer Eppelmann, den Abbau bereits bis zum 1. Dieses Stück Berliner Mauer an der Waldemarstraße ist Millionen Wert. Und nun kommt noch einmal der Begriff „Grüne Grenze“ ins Spiel. Ost-Berlin hatte deren Existenz lange geleugnet. Bereits in der Nacht vom 10. auf den 11. Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 werden in Berlin neue Grenzübergänge geschaffen und erste Teile der Mauer abgerissen. Vierzig Jahre lang teilte eine Grenze Deutschland in zwei Staaten. Unvermittelt kehrt sich ihr Auftrag um: Sie sollen die Grenze nun nicht mehr bewachen, sondern abbauen. Auf knapp 1.400 Kilometern Länge errichtete die DDR Grenzanlagen, die nach und nach zu einem Todesstreifen ausgebaut wurden. Diese Cookies nutzen wir, um anonymisiert Informationen und Statistiken zu den Interaktionen auf unseren Websites zu erhalten. Grenzanlagen und Mauerreste im Bereich des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks an der Schwedter Strasse zwischen Prenzlauer Berg und Wedding in Ost-Berlin. Das Bild wurde am 3. Dabei fallen nach Schätzungen der Grenztruppenführung rund 1,7 Mio. Minister Till Backhaus eröffnete 2012 die „Grenzwege Schlagsdorf“. Animation des Ausbaues der Berliner Mauer Die knapp 1400 Kilometer lange innerdeutsche Grenze hinderte bis 1989 durch massive Befestigungen die Einwohner der Deutschen Demokratischen Republik an Besuchen der Bundesrepublik Deutschland oder dem dauerhaften Verlassen in Richtung Westen. Museum in der Kulturbrauerei Knaackstraße 97 10435 Berlin . November ist das Schicksal der Grenzsperren in Berlin und entlang der innerdeutschen Grenze besiegelt. Am 13. ): Tino Schwierzina, Eduard Schewardnadse, Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas, James Baker, Generalmajor Raymond E. Haddock, Willy Brandt, Vernon Walters, Douglas Hurd, Ingrid Stahmer, Markus Meckel. Wie hier in Untersuhl (Bezirk Erfurt) werden schon im Januar 1990 auf 250 km Länge die hinteren Signalzäune vollständig beseitigt. Das dicke Lexikon ermöglicht tiefe und fundierte Einblicke, nicht nur in bekannte Themen wie den Aufbau der Mauer oder das Sperrgebiet. Eine Selbstschussanlage ist eine Vorrichtung, bei der zumeist versteckt ausgelegte Drähte bei einer Berührung oder andere Signalgeber Schüsse auslösen oder Splitterminen zur Detonation bringen. An der innerdeutschen Grenze zwischen Lübecker Bucht und Vogtland aber brauchte man einen Passierschein zum "legalen Grenzübertritt", etwa von Thüringen nach Bayern und … Lt. Frankenpost vom 26.8.09 sollen von 1945 bis 1989 insgesamt 1347 Menschen im Zusammenhang mit Grenzanlagen und Kaltem Krieg umgekommen sein, davon 313 tote Flüchtlinge an der Berliner Mauer und 654 an der Grenze DDR - Bundesrepublik. Barrierefreiheit, Die Stiftung verwendet technisch notwendige Cookies zur Darstellung der Website. Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von 1945 bis 1990. ie Grenztruppen erhalten logistische Unterstützung beim Abbau der Grenzsicherungsanlagen. Zum Auftakt der Zwei-plus-Vier-Gespräche besuchen die Außenminister den Kontrollpunkt Checkpoint Charlie in Ost-Berlin, der am 22. Die Arbeiten können nur nachts durchgeführt werden und dauern mehrere Wochen an. Der Abbau der Sperranlagen entlang der knapp 1.400 km innerdeutschen Grenze dauert hingegen bis Mitte der 1990er Jahre. auch: Sprengfalle). Beobachtungsturm der amerikanischen Truppen am Point Alpha An der Innerdeutschen Grenze befanden sich nicht nur die Grenztürme unmittelbar am Grenzzaun, sondern auch an den Grenzübergangsstellen zur Überwachung des Grenzverkehrs. Mit ihr entfallen in Berlin und an der innerdeutschen Grenze sämtliche Kontrollmaßnahmen zwischen beiden deutschen Staaten. Alle Sprengfallen zu räumen, ist unmöglich. Der Rückbau beginnt zunächst willkürlich und unkoordiniert. Bereits in der Nacht vom 10. auf den 11. Die mit Graffiti bemalten Betonsegmente werden abgebaut und gegen Devisen verkauft. Seit dem Bau der Mau 1961 hatten tausende DDR-Bürger versucht zu flüchten. Das SED-Regime in der DDR beugt sich dem Druck und beschließt noch im Dezember den Abriss der Grenzanlagen. Die Fotografen sind fasziniert von dem neu entstehenden Alltag an der Grenze, der technischen Seite der Grenzanlage sowie den neuen Aufgaben der Grenzsoldaten. Ost-Berliner Schlange am städtischen Bahnhof Berlin-Friedrichstraße in den Morgenstunden des 10. Die Grenztruppen sind ermächtigt, alle wiederverwertbaren Elemente zu verkaufen. Der Abbau der Grenzanlagen übersteigt die logistischen Ressourcen der Grenztruppen. Im Hintergrund ist die St.-Thomas-Kirche zu sehen. September 1990 von den Abrissarbeiten an der Berliner Mauer im Bereich Postdam. Dargestellt werden auch Hintergründe, Rand- und Insiderinformationen vom „Abbau der Grenzanlagen“ bis zu „Zwischenfälle an der Grenze“, aus Ost- und West-Sicht. Die innerdeutsche Grenze auf einer größeren Karte anzeigen Museum in der Kulturbrauerei Im Februar 1990 beginnen die DDR-Grenztruppen zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsufer mit der Demontage eines zwei Kilometer langen Teilstückes der Berliner Mauer bis zum Checkpoint Charlie. Über weitere 168 Kilometern erstreckte sich die Grenze um West-Berlin, ab 1961 mit der Berliner Mauer abgeriegelt. Quelle: Melina Ulbrich November 1984 werden die letzten Selbstschussanlagen (SM-70) an der innerdeutschen Grenze demontiert. Der freiwerdende 500 Meter breite Schutzstreifen kann nun landwirtschaftlich genutzt werden. In den kommenden Monaten werden die Sperranlagen an einigen Abschnitten in der Innenstadt, beispielsweise zwischen Brandenburger Tor und Friedrichstraße, abgebaut. Am Sonnabend wird in Berlin der 30.Jahrestag des Mauerfalls begangen. Die Route wechselt immer wieder die Bundesländer - … Quelle: Melina Ulbrich Trotz des beschlossenen Rückbaus und seiner Durchführung, haben Spuren der Grenzanlage die Zeit bis heute überdauert. Der Brocken liegt nach rund 700 Kilometern etwa auf der Hälfte der gesamten ehemaligen innerdeutschen Grenze. Juni 1990 beginnt dann der planmäßige Abriss aller noch bestehenden Grenzanlagen rings um West-Berlin. Deutlich zu erkennen: „Mauerspechte“ haben den symbolträchtigen Grenzwall bereits durchlöchert. Zwei Wochen zuvor hatte die Regierung de Maizière die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion mit Wirkung zum 1. Die Bewohner leben dennoch sorglos in der Region. Regierungsarbeit strukturieren – Der Ministerrat, Interministerielle Arbeitsgruppe „Europäische Gemeinschaft“, Ministerium für Abrüstung und Verteidigung, Das Arbeitsförderungsgesetz und die Arbeitsrechtsordnung, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Ministerium für Bauwesen, Städtebau und Wohnungswirtschaft, Stadtsanierung, Modellstadtprogramm und Raumordnung, Ministerium für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft, Die Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Ministerium für Forschung und Technologie, Auflösung der Akademie der Wissenschaften, Neue Preispolitik, Lieferengpässe und Verbraucherschutz, Demokratisierung der Deutschen Volkspolizei, „Deutsche Doping Republik“ – Das Dopingsystem der DDR, Der Ende der Freien Deutschen Jugend (FDJ), Das Post-und Fernmeldewesen auf dem Weg zur Einheit, Ministerium für Regionale und Kommunale Angelegenheiten, Die Neuordnung der kommunalen Selbstverwaltung, Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Energie und Reaktorsicherheit, Nationalparks – das „Tafelsilber der deutschen Einheit“, Der Eisenbahnverkehr in der DDR im Umbruch, Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Bestandsaufnahme und Evaluation der Projekte, Stand zum Abbau der Grenzsicherungsanlagen im August 1990, © 2020 Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Demnach müssen an der innerdeutschen Grenze: abgetragen werden. Von der Ostsee, über Berlin bis zum Dreiländereck in Bayern entstehen beeindruckende Aufnahmen. E-Mail, Eintritt frei Hier spielte sich ein Drama von welthistorischer Bedeutung ab, das nicht nur das Schicksal der ungeliebten SED-Herrschaft besiegelte, sondern weltweit zum Symbol für das Ende des Kalten Krieges avancierte. Ende Dezember 1989 beschließt die DDR-Regierung den Abriss aller Grenzanlagen. Die Einnahmen sollen an den Staatshaushalt abgeführt werden. August 1990 aufgenommen. Juni 1990 abgerissen wird. Die Beschleunigung des Wiedervereinigungsprozesses wirkt sich auch auf den Rückbau aus. Der Rückbau beginnt zunächst willkürlich und unkoordiniert. Zusätzlich verwendet sie Google Analytics, um anonymisierte Informationen zur Verbesserung unserer Website zu erhalten. Der Abbau der innerdeutschen Grenze - Wechselausstellung im Museum in der Kulturbrauerei. Nahe der Ortschaft Dassow (Kreis Grevesmühlen) wird ebenfalls im Januar 1990 mit dem Abbau von 3,2 km der Grenzmauer begonnen. Im November 1989 beginnt der Abbau der innerdeutschen Grenze. Alltag 1969: Deutsche aus dem Osten stehen Deutschen aus dem Westen bewaffnet gegenüber. Abbau der Grenzanlagen Mit dem Fall der Mauer am 9. [1] (vgl. Auch die Bevölkerung hilft mit: Ausgerüstet mit Hammer und Meißel sichern sich viele „Mauerspechte“ in Berlin ihre ganz persönliche Erinnerung an den „antifaschistischen Schutzwall“. Die Aufgabe ist immens. Knaackstraße 97 Abbau der Grenzanlagen in Berlin-Pankow im Juni 1990. Sechs Fotografen dokumentieren zwischen Januar und Mai 1990 die bereits bröckelnden Grenzanlagen einer bisher hermetischen Grenze, die Deutschland und Berlin Jahrzehnte in zwei Teile spaltete. Während in Berlin die Arbeiten bereits im November 1990 abgeschlossen sind, dauert der Abbau der knapp 1.400 km langen innerdeutschen Grenze bis Mitte der 1990er Jahre. Der Rückbau beginnt zunächst willkürlich und unkoordiniert. In den Darstellungen zur Friedlichen Revolution von 1989/90 nimmt der Fall der Berliner Mauer einen zentralen Platz ein. Fernsehsendung über den Abriss der Grenzanlagen am Brandenburger Tor. November ist das Schicksal der Grenzsperren in Berlin und entlang der innerdeutschen Grenze besiegelt. 23.10.2019 bis 23.08.2020. Zu einem Gruppenfoto vor dem in die Höhe schwebenden Wachgebäude haben sich eingefunden (v.r. In unserer Fotoausstellung zu sehen sind Aufnahmen von der Ostsee, Berlin oder dem Dreiländereck in Bayern. Im Kreis Heiligenstadt (Bezirk Erfurt) sind im April 1990 auch Kräfte des Katastrophenschutzes, der Freiwilligen Feuerwehr der DDR sowie des Technischen Hilfswerkes aus Göttingen und Hann. Die ehemalige Grenze station Lobenstein in der Nähe von Hof ist als Ergebnis der Abbau der Grenzanlagen an der innerdeutschen Grenze und der Wiedervereinigung abgerissen. Der Parcours führt entlang an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Grenztruppen der DDR, die jahrzehntelang streng über die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze gewacht haben, sind nun für den Abbau der Grenzanlagen zuständig. Während in Berlin die Arbeiten bereits im November 1990 abgeschlossen sind, dauert der Abbau der knapp 1.400 km langen innerdeutschen Grenze bis Mitte der 1990er Jahre. Ost eingestellt. Der ehemalige Grenzverlauf zur DDR,hier als Karte dargestellt.Auch heute sind noch einige Punkte der innerdeutschen Grenze erhalten,diese kann man auf der Karte anklicken. Einerseits um die belegbaren geschichtlichen Abläufe zu vermitteln, andererseits um gegen das Vergessen der Gegebenheiten an der ehemaligen innerdeutschen Grenze anzugehen, hat der Verfasser dieser Webseite seine Recherchen in der Dokumentation Die überwundene Grenze - Geschichte der deutschen Teilung zwischen Harz und Werra festgehalten. Tonnen Bauschutt an. Der Chef der DDR-Grenztruppen, Generalmajor Dieter Teichmann, unterrichtet den neuen Minister Rainer Eppelmann Ende April 1990 über den Umfang der geplanten Demontagearbeiten. Mit der Teilung hatten sich beide Seiten abgefunden. Da die Website ohne sie nicht ordnungsgemäß funktionieren kann, können Sie sich nicht von dieser Art von Cookies abmelden. Daher werden sie – mit Billigung des Ministeriums – seit Sommer 1990 durch die Streitkräfte der alliierten Schutzmächte und zahlreiche private Bauunternehmer aus Ost und West unterstützt. Mit ihren jeweiligen Blickwinkeln fangen sie bis Mai 1990 Bilder von der Grenzanlage ein, wie sie zuvor von östlicher Seite nicht existieren.